24.03.2019
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ADFC-Radreisemesse „Rad + Freizeit“: Neue Wege in den Urlaub

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Informierten im Vorfeld der Messe: Hans Peter Müller, Messeleiter, Axel Mörer, Pressereferent ADFC Bonn-Rhein-Sieg, Annette Rath, Marketing&Vertrieb Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Rheinland e.V. 

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Bad Godesberg -

Es gibt vielfältige Formen, seinen Urlaub zu verbringen. Radreisen werden in den letzten Jahren immer beliebter. Mit dazu bei trägt der Umstand, dass das Angebot von Seiten der Veranstalter immer umfangreicher wird und selbst entlegene Ziele für einen Radurlaub angeboten werden. Schon seit Jahren bietet die RadReisemesse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) in Bonn einen umfangreichen Überblick und vertiefende Einblicke in das vielfältige Angebot.

Ein immer stärker werdender Trend zeigt sich auch darin, das Rad für kürzere Reisen und vor allem an Wochenenden oder Feiertagen zur Erkundung der näheren aber auch weiterem Umgebung zu nutzen. Und so entwickelte sich die RadReisemesse des ADFC auch in dieser Richtung weiter, sodass die Messe nun unter dem Titel „Rad + Freizeit“ stattfindet.

Wer ins Internet geht, um sich dort über Urlaubs- und Freizeitangebote mit dem Fahrrad zu informieren, wird bald feststellen, dass er mit Angeboten überschüttet wird. So ergibt sich das Problem, das richtige Angebot, den richtigen Partner für die doch immerhin schönsten Tage des Jahres zu finden. Anders bei der Messe „Rad + Freizeit“, wo in diesem Jahr exakt 100 Aussteller vertreten sein werden. Hier kann man sich einen qualifizierten Überblick über mögliche Reiseziele machen oder ganz gezielt die unterschiedlichen Anbieter aussuchen und sich nach seinen persönlichen Vorgaben intensiv beraten lassen.

Und dies geht weit über das Verteilen von Prospekten oder Kartenmaterial hinaus. Die unterschiedlichen Ansprüche oder auch die unterschiedlichen physischen Voraussetzungen müssen unter einen Hut gebracht werden. Deswegen ist eine gezielte persönliche Beratung durch nichts zu ersetzen. Und die findet man wie kaum woanders am Sonntag, 17. März in der Stadthalle Bad Godesberg.

Veranstalter von Radreisen in Deutschland, Europa, Amerika, Asien und sonstwo auf der Welt sind mit ihren vielfältigen Angeboten vertreten. Egal ob man mit seinem Tourenrad oder mit dem Mountainbike unterwegs sein will: Für jeden findet sich das entsprechende Gelände.

Ein Schwerpunkt der Messe liegt schon seit Anbeginn in der Vorstellung einzelner Radurlaubsregionen. Ob in unmittelbarer Nähe wie Eifel, Siebengebirge, Ruhrgebiet oder die ganze Rheinschiene, ob fernere Ziele wie Luxemburg, Belgien oder das Saarland, oder gar die Wachau in Österreich oder Apulien in Italien, um nur einige zu nennen – die Welt will erradelt werden.

Wie in jedem Jahr gibt es auch bei der 21. Ausgabe der Messe einen Partner. Waren es in den vergangenen Jahren einzelne Regionen, so ist in diesem Jahr das Deutsche Jugendherbergswerk Rheinland & Panarbora Partner. Schon seit der ersten Ausgabe der Messe dabei, damals noch im Brückenforum, zeigt sich beim DJH wie kaum woanders die Entwicklung des Radurlaubs. Zunächst noch für eher hartgesottene Individualisten in durchaus üblichen Mehrbettzimmern und manchmal zweifelhaftem „kulinarischen“ Angebot, kann man heute die Jugendherbergen durchaus als ersten Ansprechpartner in Sachen Radurlaub ansehen. Das, was heute dort angeboten wird, hat mit damals nichts mehr gemein. Modernste Ausstattung von Einbettzimmer bis hin zu Familienzimmer und themenorientierte Ferienangebote wie „Fahrrad-Ferien“ am Niederrhein in Brüggen oder Angebote in der Bett+Bike-SPORT-Jugendherberge in Monschau, wo der Eifelhöhenweg mit schweißtreibenden Anstiegen lockt, dazu kommt eine Verpflegung, die nichts zu wünschen lässt: Das ist „Jugendherberge“ heute.

Ein besonderes Beispiel für das vollkommen veränderte Bild einer Jugendherberge bietet Panarbora. Schon mal gehört? Panarbora ist die Jugendherberge in Waldbröl. Doch was heißt Jugendherberge. Es ist eine Unterkunft mit Erlebnispark und außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten. Man kann hier in Baumhäusern übernachten oder in kleinen „Themendörfern“ wie „Afrika-Dorf“, „Asien-Dorf“ oder „Südamerika-Dorf“ mit landestypischen Gebäuden. Es gibt einen Baumwipfelpfad der seinen Namen verdient: 1.600 Meter lang und eine Aussicht bis ins 50 km entfernt liegende Köln. Und dazu als wahrer Höhepunkt ein hölzerner Aussichtsturm in 40 Metern Höhe. Mehr Informationen gibt’s auf der Messe „Rad + Freizeit“.

Weitere Höhepunkte der Messe sind ein Vortragsprogramm über spezielle fahrradtechnische Themen wie Ergonomie oder GPS-Navigation, Reiseberichte und verkehrspolitische Aspekte. Es wird eine qualifizierte Kinderbetreuung angeboten, es gibt wieder die mit der Eintrittskarte gekoppelten Gewinnspiele mit Fahrrädern für Kinder und Erwachsene als Hauptpreise, es gibt ein sicherlich lustiges „Lauf-radrennen“ für Kinder ab 12 Uhr auf dem Außengelände der Stadthalle (also Laufrad mitbringen) und vieles weitere mehr!