22.05.2019
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Startfrei für das neue Jahr: Öffentlicher Raum soll schöner werden

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Weiterhin im Fokus aller Fraktionen und Einzelmandatsträger der Bezirksvertretung Innenstadt bleibt das Thema „Ebertplatz“.

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Innenstadt -

Bezirkspolitiker bennenen Schwerpunkte für politische Arbeit in 2018:

„Der Ebertplatz rückte seit seiner Bluttat im Herbst 2017 ins Zentrum der Aufmerksamkeit – und wurde bis in die internationale Presse hinein zum Sinnbild eines aufgegebenen Stadtraums. Klar ist, der Ebertplatz muss umgestaltet und wieder zu einem attraktiven ebenerdigen Mittelpunkt der Achsen zwischen Eigelstein- und Agnesviertel sowie den nördlichen Ringen ausgebaut werden. Weil der große Umbau aber noch Jahre dauern kann, sind Sofortmaßnahmen notwendig. Dazu zählen die erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt, die verbesserte Ausleuchtung des Platzes, mehr Übersichtlichkeit. Kultur und Veranstaltungen tragen dazu bei, den Ebertplatz wieder zu beleben. Für die Umgestaltung selbst erwarten wir ein Beteiligungsverfahren, damit mit der Bürgerschaft diskutiert werden kann, wie sich die Menschen das Leben auf dem Platz vorstellen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzende Regina Börschel.

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Die Drogen-Szene am Neumarkt wird auch 2018 als Problematik auf der Agenda der Bezirksvertreter stehen.

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Nicht vergessen werden soll der Neumarkt und der dort geplante „Drogenkonsumraum“, der von den Sozialdemokraten im Rahmen eines dezentralen Drogenhilfekonzepts unterstützt wird.
Im Blickpunkt der Partei liegen des Weiteren die Neugestaltung des Yitzhak-Rabin-Platzes, eine  Konzepterstellung zur Reduzierung von Verschmutzungen, Zerstörungen und Gewaltdelikten an den Karnevalstagen sowie Lösungen angesichts der Problematik des bezahlbaren Wohnraums.
Als große Themen bezeichnet CDU-Fraktionschef Ralf Uerlich die Stadtentwicklung und die Sicherheit. „Ein großes Anliegen sind Verbesserungen, Korrekturen und Aufräumarbeiten in der Altstadt. Die Altstadt stellt laut Gestaltungshandbuch die Visitenkarte von Köln dar. Der Zustand ist vielerorts allerdings traurig. Insofern wird sich die CDU hier mit vielen Anträgen einbringen, um Plätze, Märkte und diverse Bereiche wieder positiv zu entwickeln. Hier sind Initiativen im Bereich der Sauberkeit und vernünftiger Reparaturarbeiten zu erwarten. Zudem wollen wir klären, wie man den durch Straßensperrungen für den motorisierten Individualverkehr gewonnenen Stadtraum in der Altstadt qualitativ vernünftig nutzen kann, ohne eine  Ausweitung des Ballermann-Tourismus fürchten zu müssen. Ferner werden wir die gestalterische Entwicklung des Ebertplatzes weiter begleiten. Wir wollen den Eigelstein zu einem lebenswerten Viertel entwickeln. Auch im Stadtteil Deutz wird das Thema Sicherheit neu besetzt. Im Bereich der Deutzer Freiheit ist das Thema des aggressiven Bettelns akut. Wir wollen hier gemeinsam Lösungen entwickeln. Zudem wird das Stadtviertel Deutzer Freiheit im Hinblick auf die Planungsstände von uns überprüft“, so Uerlich.

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Öffentliche Grünanlagen, wie etwa der Klingelpützpark oder der Hansaplatz, bedürfen nach Auffassung der Bezirksvertreter einer größeren Wertschätzung.

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Neben einer rechtlichen Stärkung der einzelnen Stadtbezirke fokussiert Bündnis 90/ Die Grünen konkrete Sanierungsprojekte wie „Die Kuhle“ – einen geplanten Bolzplatz am Römerpark. Parteienübergreifend gehört auch die Neugestaltung des Ebertplatz zu den wesentlichen Themen: Eine Zwischennutzung des Ebertplatzes eröffnet Möglichkeiten, die jetzigen Nutzer der Ladenlokale aktiv in den Prozess einzubinden. Dazu gehört die Unterstützung des „Tags des Guten Lebens 2018“ im Agnes- und Eigelsteinviertel“, berichtet Grünen-Fraktionsvorsitzende Antje Kosubek. Ein Voranbringen des Projekts „Ringfrei“, mit Plänen zur Stärkung des Rad- und Fußgängerverkehrs auf den Kölner Ringen, der Erhalt von klimarelevanten und historischen Grünflächen, die Anlegung interkultureller Gärten, der Anbau regionaler Nutzpflanzen sowie die Reduzierung der Feinstaubbelastung bezeichnen weitere Sujets. Darüber hinaus will die Fraktion Forderungen für zusätzliche Radabstellplätze und intelligentere Verkehrsführungen in der Innenstadt durchsetzen. 


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