19.06.2019
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Cologne Classics: „Alles was rollt“ war das Motto des großen Radrennens

Für fast alle Sportrichtungen, in der mit Muskelkraft Räder in Bewegung gebracht werden, gab es in Longerich einen Wettkampf.

Für fast alle Sportrichtungen, in der mit Muskelkraft Räder in Bewegung gebracht werden, gab es in Longerich einen Wettkampf.

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Schriefer

Longerich -

(rs) Mit mehr als 800 Teilnehmern waren die „Cologne Classics“ einmal mehr die größte Radsportveranstaltung in NRW. An drei Tagen – einmal in Elsdorf und an zwei Tagen in Longerich – hatte sich zumindest im Bereich der Paracycler, der Radrennfahrer mit Behinderungen, die internationale Radelite getroffen. „Professionelle Radrennfahrer wie zum Beispiel André Greipel können wir uns leider nicht leisten“, bedauerte Gino Baudri, der gemensam mit Gina Haatz-Becker die Cologne Classics organisiert. Doch unter anderem mit dem Multitalent Andrea Eskau, die sowohl im Rad- als auch im Skisport zahlreiche Erfolge erzielt hat, waren bei den Handbikern auch internationale Stars am Start.

Die Cologne Classics zeichnen sich dadruch aus, dass hier alle, wirklich alle an den Start gehen können. In seiner Breite mit Kindern, die gerade laufen gelernt haben, bis zu Radrennfahrern mit und ohne Behinderungen der Elite-Klasse, ist das Radrennen einmalig und, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Grußwort feststellt, ein Beweis für die Weltoffenheit, Toleranz, Integration und Inklusion von Köln. Eingebettet in die Veranstaltung waren auch Rennen um den Westdeutschen Speedskating Cup, den Europacup und die DeutscheMeisterschaft im Paracycling, der NRW-Schüler-Cup und erstmals auch die Stadtmeisterschaft der Kölner Schüler.