19.06.2019
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Die Fente us de Runkelsjass: Dreigestirn für Hemmerich und Rösberg proklamiert

Ganz schön kuschelig: Jungfrau Walti, Prinz Chris I. und Bauer Paul (von links) feierten in ihren bordeauxfarbenen Ornaten im voll besetzten Festzelt ihre rauschende Proklamationsparty.

Ganz schön kuschelig: Jungfrau Walti, Prinz Chris I. und Bauer Paul (von links) feierten in ihren bordeauxfarbenen Ornaten im voll besetzten Festzelt ihre rauschende Proklamationsparty.

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fes

Bornheim-Hemmerich -

(fes) Endlich hat auch in den Höhenorten in Hemmerich und Rösberg die närrische Tristesse ein Ende. Seit der Session 2011/12 als Prinzessin Elke I. (Weiß) regierte, gab’s auf dem Villerücken keine Tollitäten mehr – doch jetzt herrscht mit Prinz Chris I. (Christoph Eichen), Jungfrau Walti (Walter Berchtold) und Bauer Paul (Alexander Ihde) gleich ein komplettes Dreigestirn, das von Bornheims Vize-Bürgermeisterin Petra Heller im Festzelt auf dem alten Schulhof inthronisiert wurde.

„Mir Fente us de Runkelsjass han met üch hück Ovend Spass“, verkündeten die drei gestandenen Mannsbilder ihr Motto. Doch, wo bitte schön ist die „Runkelsjass“? Die findet sich nämlich nicht mehr auf dem Stadtplan, heute findet man hier stattdessen die Strombergstraße und die Ölbergstraße. Doch das Hemmericher Trifolium, das auch über den Nachbarort Rösberg regiert, ist traditionsverbunden und stammt komplett aus der ehemaligen „Runkelsjass“. Gemeinsam haben sie aber nicht nur die Straße, das „Dörp met H“, sondern auch die Hemmericher Löschgruppe, in der alle drei aktiv sind. Die eigentliche Initiative ging von Jungfrau Walti aus, er (sie?) wollte einmal Mitglied in einem Dreigestirn sein. So mancher Thekenabend folgte und so ergab eins das andere nun haben die Bornheimer Bergdörfer nach 12 Jahren auch wieder ein waschechtes Dreigestirn.

Auf der Bühne im ausverkauften Festzelt herrschte übrigens Wohnzimmeratmosphäre mit Stehlampe und Sofa, schließlich feierten das Trio eine „Proklamations-Stehparty“. 11 Gebote gab’s natürlich auch: „Flunkern, schummeln, klünggele ist ausdrücklich erlaubt, am Aschermittwoch jedoch ist alles vorbei“ und natürlich sollen die genannten Straßen wieder in „Rumpelsjass“ umbenannt werden. Da muss wohl schleunigst ein Eilantrag in den Stadtrat eingereicht werden.


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