19.06.2019
Die Wochenzeitungen im Rheinland - die meisten svazhie Nachrichten, Sortierung nach Datum

Shell-Rauchsäule: „Im Bereich typischer Hintergrundbelastungen“

Dieses Bild ist tatsächlich eine optische Täuschung. Denn im Vordergrund ist das Werk Wesseling der Rheinlandraffinerie im Süden der Stadt Wesseling zu sehen, die Fackel brannte allerdings im Godorfer Werk, und das war kilometerweit zu sehen, auf unserem Foto durch das Wesselinger Werk hindurch.

Dieses Bild ist tatsächlich eine optische Täuschung. Denn im Vordergrund ist das Werk Wesseling der Rheinlandraffinerie im Süden der Stadt Wesseling zu sehen, die Fackel brannte allerdings im Godorfer Werk, und das war kilometerweit zu sehen, auf unserem Foto durch das Wesselinger Werk hindurch.

Foto:

Montserrat Manke

Godorf/Wesseling -

Karfreitag war es bei der Shell nach einem Stromausfall im Werk Godorf zu einer starken Fackeltätigkeit gekommen, deren dunkle Rauchwolke weit über die Grenzen von Köln hinaus sichtbar war und für viel Aufregung gesorgt hatte.

Einen Tag später hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in der Umgebung des Werkes Proben entnommen, und die Ergebnisse liegen nun der Shell vor.

Wie Constantin Graf von Hoensbroech, Communications Advisor, in einer Pressemitteilung erläutert, seien die Ergebnisse “unbedenklich”.

Zwar sei der maximal gemessene Wert polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoffe “leicht erhöht”, aber sei noch im Bereich typischer Hintergrundbelastungen einzustufen.

Bei Messungen, die am selben Tag vom Umweltdienst der Kölner Feuerwehr im Stadtgebiet Köln vorgenommen wurden, seinen laut Mitteilung der Stadt Köln keine Rußpartikel gefunden worden.

Zu dem Vorfall will die Raffinerieleitung in Abstimmung der Kölner Bezirksregierung einen unabhängigen Gutachter bestellen.

Die Ursache des Ereignisses und daraus abzuleitende Maßnahmen sollen so herausgefunden werden, auch soll der Ereignisablauf aufgearbeitet werden und der Gutachter soll die während des Ausfalls emittierten Stoffe bestimmen.