20.05.2019
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Mit dem Rad zur Arbeit: „Mit dem Rad zur Arbeit“ in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis

Unter der Schirmherrschaft des UKB findet in diesem Jahr die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ statt.

Unter der Schirmherrschaft des UKB findet in diesem Jahr die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ statt.

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scj

Bonn -

(scj) Mit einem Fahrradkorso vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zum Universitätsklinikum Bonn (UKB) startete die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die Aktion soll bis Ende August Arbeitnehmer und Studierende dazu bewegen, ihren Weg zur Arbeit oder zur Uni mit dem Rad zu bewältigen.

Die Aktion findet bereits seit 15 Jahren statt und erfreut sich gerade in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis großer Beliebtheit. Bereits im vergangenen Jahr beteiligten sich 2244 Arbeitnehmer aus 381 Unternehmen, Behörden und Einrichtungen in der Region an der Aktion. Damit stellte die Rhein-Sieg-Region im letzten Jahr die meisten Teilnehmer im Rheinland. In diesem Jahr übernimmt das Universitätsklinikum Bonn die Schirmherrschaft für die Aktion. „Wir unterstützen die Aktion gerne, denn das UKB setzt sich bekanntermaßen seit vielen Jahren nicht nur aus gesundheitlichen Gründen für einen Mobilitätswandel ein. Die Fahrradmobilität ist ein Baustein, um Anwohner und Umwelt zu entlasten“, sagt Professor Wolfgang Holzgreve, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKB. Gerade aufgrund von Staus, Baustellen, schlechter Parkplatzsituation und dem enormen Verkehrsaufkommen im Raum Bonn könnte das Rad für einige Arbeitnehmer zu einer sinnvollen Alternative werden. „Arbeitgeber die darauf wert legen, dass die Belegschaft auch noch in zwei bis drei Jahren pünktlich zur Arbeit kommt, wenn zahlreiche Brücken, Schnellstraße und Autobahnen saniert werden, müssen jetzt dafür sorgen, dass wesentliche Teile der Belegschaft aufs Rad umsteigen“, erklärt Gabriele Heix, Koordinatorin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. (ADFC) für die Aktion. Damit auch in Zukunft mehr Menschen auf das Rad umsteigen, müssen weitere Anreize in Bezug auf die Infrastruktur für Radfahrer geschaffen werden. „Wenn wir den Verkehr entlasten wollen, müssen wir die Menschen aufs Rad bringen und gleichzeitig brauchen wir gute Strecken und Wege, die die Sicherheit für Radfahrer gewährleisten“, sagt Werner Böttcher, Verkehrspolitischer Sprecher des ADFC. Dass die Situation für Radfahrer in Bonn noch verbessert werden kann, ist auch der Bonner Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller klar: „Wir wissen, dass wir nicht ‚die Fahrradstadt‘ sind und das bei den Radwegen noch Luft nach oben ist. Wir wollen aber weiter daran arbeiten die Situation für Radfahrer zu verbessern und starten deshalb bald mit einer Schnellroute von Bornheim nach Bonn und der Verbreiterung des Radweges am Rhein.“ Wer Interesse hat an der Aktion teilzunehmen, kann sich auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de und www.mit-dem-rad-zur-uni.de informieren.