19.06.2019
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Dünnere Stangen, aber bessere Bilanz: Ein Zwischenfazit der Spargel-Bauern

Spargel

Insgesamt sind die Spargelbauern in NRW mit der Ernte zufrieden.

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Roland Weihrauch/dpa

Ob im Vorgebirge oder im Rhein-Erft-Kreis, auch auf den Feldern rund um Köln und Bonn werden vielerorts die königlichen Stangen angebaut, der Spargel. Vergangenes Jahr gab es lange Gesichter, dieses Jahr lief es besser.

Zwar haben Nordrhein-Westfalens Spargelbauern noch immer mit der Trockenheit des vergangenen Jahres zu kämpfen, doch insgesamt ist man zufrieden. Auf Grund fehlender Feuchtigkeit in der Erde fielen die Spargelstangen bei der diesjährigen Ernte vielerorts dünner aus als in den Vorjahren. «Auf den Geschmack hat das zwar keine Auswirkung, aber man braucht mehr Stangen, um auf ein Kilo zu kommen», erklärt Peter Muß vom Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern. Nach seiner Darstellung könnte die Erntemenge leicht zurückgehen - finale Zahlen gibt es aber noch nicht. Die Ernte endet traditionell erst am 24. Juni. «Insgesamt sind die Bauern derzeit aber zufrieden», sagt Muß.

Preisanpassung - "Spargeljahr war in Ordnung"

Preislich zog der Spargel in der Direktvermarktung - etwa auf Märkten - im Vergleich zum Vorjahr an. Allerdings war der Spargelpreis 2018 relativ niedrig. In Supermärkten und bei Discountern hingegen hätten es die regionalen Bauern schwerer gehabt, höhere Preise durchzusetzen. «Insgesamt», resümiert der Sprecher, «war das Spargeljahr in Ordnung».

Mit rund 20 Prozent der deutschen Spargelproduktion zählt Nordrhein-Westfalen neben Niedersachsen zu den großen Produzenten. (red/dpa)