19.05.2019
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Eifel-Award 2018: Ehrung für das Rückgrat der Gesellschaft

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Nachdem im vergangenen Jahr mit der Gastronomie erstmals eine ganze Branche mit dem „Eifel-Award“ ausgezeichnet wurde, rücken in diesem Jahr die Vereine ins Blickfeld der Zukunftsinitiative Eifel. 

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TS/ProfiPress

Kreis Euskirchen/Eifel -

(bp). Die ehrenamtliche, gemeinnützige Vereinstätigkeit hat einen hohen Stellenwert und eine wachsende Bedeutung für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Die Nachwuchsgewinnung für den Fortbestand der Vereine ist jedoch ein großes Problem in den Dörfern und Städten der Eifel.

Immer weniger Menschen finden die Zeit und die Kraft, sich neben dem Beruf ehrenamtlich in Vereinen zu engagieren. Oft lastet die Arbeit von Dorfvereinen auf wenigen Schultern. Wenn diese Menschen dann nicht mehr wollen oder können, stehen viele, zum Teil auch regional bedeutende Vereine vor dem Aus.

Auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin hatte Landrat Günter Rosenke den Staffelstab von seinem Landrats-Kollegen Heinz-Peter Thiel aus der Vulkaneifel und damit die Präsidentschaft der Zukunftsinitiative Eifel übernommen.

Auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin hatte Landrat Günter Rosenke den Staffelstab von seinem Landrats-Kollegen Heinz-Peter Thiel aus der Vulkaneifel und damit die Präsidentschaft der Zukunftsinitiative Eifel übernommen.

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RZ/ProfiPress

Die Zukunftsinitiative Eifel will dem entgegenwirken und ruft aus diesem Grund noch einmal ins Gedächtnis, wie wichtig das Ziel der Förderung des Nachwuchses innerhalb der Vereinsarbeit ist. Um auf die Problematik der Nachwuchsförderung hinzuweisen, wird die Zukunftsinitiative Eifel mit dem „Eifel-Award“ in diesem Jahr gemeinnützige Vereine aus der Eifel auszeichnen, die innovative Wege zur Nachwuchsgewinnung gehen und Begeisterung bei jungen Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten wecken.

Diese guten Beispiele sollen anderen Vereinen letztlich als Anregung dienen, selbst neue Wege in der Nachwuchsförderung zu beschreiten. Sie sollen als Inspiration für die eigene Vereinsarbeit dienen und bestenfalls auch noch dazu führen, dass neue Vereinsmitglieder gewonnen werden. Die Preisverleihung findet am 26. November im Kreis Euskirchen statt (der genaue Ort steht noch nicht fest).

Seit Beginn des Jahres liegt die Präsidentschaft der Zukunftsinitiative Eifel im Kreis Euskirchen. Landrat Günter Rosenke als Präsident der Zukunftsinitiative Eifel meint: „Gerade in einem ländlichen Raum wie der Eifel bilden Vereine das Rückgrat der Gesellschaft. Vereine sind Gemeinschaft, sie gestalten unseren Lebensraum und sie leben Heimat. Getragen von Ehrenamtlern sorgen sie für Zusammenhalt und dafür, dass die Eifel lebens- und liebenswert ist und bleibt. Umso wichtiger ist es, die Vereine bei ihrer Nachwuchsarbeit zu unterstützen, denn die Jugend ist die Zukunft der Vereine - und damit die Zukunft der Eifel.“

Rosenkes Landrats-Kollege Dr. Alexander Saftig aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, der mit dem Kreis Euskirchen zusammen den „Eifel-Award“ in diesem Jahr koordiniert, pflichtet ihm bei: „Mit dem Eifel-Award werden Persönlichkeiten und Initiativen ausgezeichnet, die eine besondere Bedeutung für die Identität der Eifel besitzen und diese positiv prägen. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass in diesem Jahr herausragende Initiativen der Nachwuchsförderung ausgezeichnet werden, verbinden sich hier doch viele Aspekte: Vereine sind eine Basis für die Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Lebensraum. Vereine sind letzten Endes ein gutes Stück Heimat. Darüber hinaus ist Jugend die Zukunft. Der Eifel-Award zeichnet daher Vereine aus, die sich besonders um die Zukunft der Vereine selbst, wie auch um die Zukunft der die Eifel allgemein Gedanken machen. Dies ist nur zu begrüßen.“

Vereine aus der nordrhein-westfälischen, rheinland-pfälzischen und ostbelgischen Eifel werden deshalb aufgefordert, sich bis zum 24. August mit ihren Erfolgsstorys für eine gelungene Nachwuchsarbeit für den „Eifel-Award 2018“ zu bewerben. Berechtigt an der Teilnahme sind Vereine, die ehrenamtlich organisiert und örtlich gewachsen sind (Ortsgruppen überregional tätiger Vereine sind ausgeschlossen) und mindestens ein aktuelles Projekt zur Nachwuchsförderung verfolgen.

Über die Auswahl der Preisträger entscheidet eine Jury, bestehend aus je einem Vertreter der Mitgliedsorganisationen der Zukunftsinitiative Eifel.

Die Vereine können sich online auf der Internetseite der Zukunftsinitiative Eifel unter bewerben.


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