18.05.2019
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Im April: Arbeitsmarkt im Aufschwung

KEU AfA Rainer Imkamp 2019-2

Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Brühl: Rainer Imkamp. 

Foto:

Nicole Cuvelier

Kreis Euskirchen -

(bp). Die Zahl der Arbeitslosen ist im April erwartungsgemäß gesunken. Insgesamt waren 5291 Menschen arbeitslos; das sind 138 oder 2,5 Prozent weniger als im Vergleich zum Vormonat. Der Bestand der Arbeitslosen liegt mit einem Minus von 228 oder 4,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die aktuelle Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist mit dem Start in die Saison - beispielsweise in der Gastronomie und Tourismusbranche - üblich. Die Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit zeigen, dass die Frühjahresbelebung bereits im vollen Gange ist. „Ich bin optimistisch, dass sich die Zahl der arbeitslosen Menschen in den folgenden Frühjahrsmonaten weiter positiv entwickeln wird“, so Rainer Imkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Brühl.

Im vergangenen Monat endeten aber auch einige Fortbildungsangebote der Arbeitsagentur und des Jobcenters. „Natürlich sorgt auch der Einsatz von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten für eine Entlastung des Arbeitsmarktes. Für die große Anzahl der Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur und der Jobcenter, die über keine ab-geschlossene Ausbildung verfügen, ist es wichtig, sie für die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zu qualifizieren. Nur so können diese arbeitslosen Menschen eine Perspektive entwickeln und wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt einmünden. Daher lege ich un-seren Kundinnen und Kunden ans Herz, sich bei der Arbeitsagentur über die Möglichkeiten einer beruflichen Weiterbildung zu informieren“, so Imkamp weiter.

„Bei der Betrachtung der einzelnen Personengruppen fällt auf, dass nicht nur bei den Jüngeren unter 25 Jahren ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist. Die Gruppe der Älteren über 50 Jahre ist ebenfalls gesunken. Gerade für die Älteren ist es in der Regel deutlich schwieriger nach einem Jobverlust wieder Fuß zu fassen. Bei guter Konjunktur steigen aber gerade die Chancen für diese Personengruppe deutlich“, so Imkamp abschließend.