20.05.2019
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Blick hinter die Kulissen : ORTstermin bei der Wupsi

Durfte drei Stunden bei der Wupsi hinter die Kulissen blicken: Eine Besuchergruppe der Volkshochschule Leverkusen mit ihrem Exkursionsbegleiter Guido Seidlitz (3. von rechts) und Wupsi-Mitarbeiter Thomas Wulf (3.v.l.).

Durfte drei Stunden bei der Wupsi hinter die Kulissen blicken: Eine Besuchergruppe der Volkshochschule Leverkusen mit ihrem Exkursionsbegleiter Guido Seidlitz (3. von rechts) und Wupsi-Mitarbeiter Thomas Wulf (3.v.l.).

Foto:

Gabi Knops-Feiler

Leverkusen -

(gkf) Ein Kindheitstraum ging kürzlich bei einigen Erwachsenen in Erfüllung: Sie durften sich auf dem Betriebsgelände der Wupsi hinter das Steuer eines Linienbusses setzen, die Bustüren öffnen und schließen. Die „großen Kinder“ waren begeistert.

Zur Wupsi waren sie in erster Linie als Teilnehmer eines speziellen Volkshochschul-Kurses gekommen, der den Titel „Hinter den Kulissen“ trägt. In dieser Reihe wurden zuletzt schon zahlreiche Betriebe wie etwa Dynamit Nobel oder das Quettinger Wellpappenwerk Gierlichs besichtigt.

Auf dem Wupsi-Betriebshof in der Fixheide starten die Fahrten. Hier werden die Busse auch gewartet.

Auf dem Wupsi-Betriebshof in der Fixheide starten die Fahrten. Hier werden die Busse auch gewartet.

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Gabi Knops-Feiler

Unter Leitung von Exkursionsbegleiter Guido Seidlitz stand zuletzt eben die Wupsi auf dem Programmplan. Thomas Wulf, Wupsi-Mitarbeiter für Marketing und PR, begrüßte die Gäste und führte sie innerhalb von drei Stunden durch die Leitstelle, das Hauptgebäude und die Werkstatt. Einzig die Wagenhalle durfte aus Sicherheitsgründen nur von außen besichtigt werden. Wulf wies die Besucher dabei auf eine Besonderheit hin: „Sie sind, abgesehen von Politikern und Vereinen, die erste Erwachsenen-Gruppe, die zu uns kommt.“

Zum Auftakt nannte Wulf verschiedene Zahlen, Daten und Fakten zur Firmengeschichte. Er verdeutlichte, dass das heutige Leverkusener Verkehrsunternehmen ursprünglich am 3. März 4 durch den Kreistag des ehemaligen Kreises Wipperfürth gegründet wurde.

Die Teilnehmer der Exkursion durften auch einen Blick in die Verkehrsleitzentrale der Wupsi werfen.

Die Teilnehmer der Exkursion durften auch einen Blick in die Verkehrsleitzentrale der Wupsi werfen.

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Gabi Knops-Feiler

Nach der Umwandlung in die Kraftverkehr Wupper-Sieg AG florierte das Geschäft mit dem öffentlichen Personennahverkehr besonders kräftig. Doch nicht nur Personen wurden damals transportiert, sondern auch Güter und Tiere. Dass ganze Hühnerscharen mit den Bussen regelmäßig zu den Wochenmärkten anreisten, galt zu Beginn des ÖPNV als völlig normal, so Wulf.

Erst in den 1960er Jahren waren die Fahrgastzahlen rückläufig. Doch die Politik war der Meinung, ÖPNV gehöre zur Daseinsvorsorge und subventionierte seither das Geschäft. Zwischenzeitlich hatte sich das Betriebsgebiet der Wupsi immer weiter in Richtung Südwesten ausgeweitet. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wurde der Firmensitz des größten regionalen Nahverkehrsunternehmens schließlich komplett nach Leverkusen verlegt. Am 19. März 1979 zog die Verwaltung, kurz darauf auch Werkstatt und Busbetrieb an den jetzigen Standort in der Fixheide. Seit 2006 ist Marc Kretkowski der verantwortliche Geschäftsführer bei der Wupsi.

In der Leitstelle beantwortete Verkehrssteuerungsexperte Daniel Holtschneider zahlreiche Fragen der Gruppe und erläuterte, was es mit Verspätungen auf sich hat, warum grüne Welle wegen des hohen Verkehrsaufkommens weitgehend unmöglich ist oder wie die Fahrer wissen, welche Strecke sie fahren und welche Ruhezeiten sie einhalten müssen.

Ergänzend dazu informierte Verkehrsmeister Jürgen Borg-hoff über einzelne Betriebsabläufe und erklärte, wie sich rund 140 Wupsi-Busse per Funk steuern lassen, bevor die Gruppe ihre Betriebsbesichtigung nach einer Stunde fortsetzte.


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