22.05.2019
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Verkehrswende, Ampeln und Balkantrasse : Neuer Rad-Anzeiger des ADFC ist da

In seinem neuen Rad-Anzeiger fragt sich der ADFC, warum es am Wiesdorfer Bahnhof (Bild) weniger Fahrradboxen gibt als in Opladen.

In seinem neuen Rad-Anzeiger fragt sich der ADFC, warum es am Wiesdorfer Bahnhof (Bild) weniger Fahrradboxen gibt als in Opladen.

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Stadt Leverkusen

Leverkusen -

Ab sofort liegt der neue Rad-Anzeiger, die Fahrradzeitschrift für Leverkusen, an den bekannten Ausgabestellen (wie etwa im Wiesdorfer Rathaus) aus.

Der ADFC hat einen interessanten Mix aus Informationen für Radfahrer und Radfahrerinnen geschaffen. Forderungen von Radweginfrastrukturen an die Politiker, Radtourenangebote, Geschichten rund ums Fahrradfahren und Ereignisse in der Leverkusener Radwelt werden thematisiert.

Enthalten ist ein Artikel, der an den Oberbürgermeister, an die Stadtverwaltung und an die Ratspolitiker gerichtet ist. In dem Artikel geht es laut dem Autor Kurt Krefft um das „dringlichste Problem“ in Leverkusen, die dringend benötigte Verkehrswende.

Außerdem kommt die Ampelumstellung, die im April an der Kreuzung Quettinger Straße/Feldstraße/Borsigstraße geplant ist und den Radfahren zugute kommen soll, zur Sprache.

Ein weiteres Thema ist die Situation der Balkantrasse, die eigentlich schon seit zwei Jahren fertig sein sollte. Noch immer fehlt der Lückenschluss zwischen Imbacher Weg und dem Opladener Bahnhof. Ein weiteres großes Thema, das den ADFC beschäftigt, sind die Fahrradständer und Fahrradboxen an den Leverkusener Bahnhöfen. Und hier insbesondere die „ungerechte“ Aufteilung: 67 Prozent der Fahrradboxen und fast die Hälfte der Fahrradständer stehen in Opladen.

Der Rad-Anzeiger bietet zudem eine herausnehmbare Jahresübersicht aller Radtouren und sonstiger Termine des ADFC `s. Es wird auch weiter um die Unterschriften für die Initiative „Aufbruch Fahrrad“ geworben. Denn bis zum 1. Juni will die Initiative mindesten 66.000 Unterschriften für die Eingabe im NRW-Landtag gesammelt haben, mit dem Ziel, eine Verbesserung der Radfahrbedingungen zu erreichen.

Auf der Innenseite des Heftes kann die Unterschriftenliste entnommen werden. Die Unterschriften können aber nur bis 15. Mai eingereicht werden, wo und wann steht im Heft. Weitere Infos gibt es online unter .