19.05.2019
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Brustkrebs-Fortbildung: Test hilft bei Therapieplanung

Chefärztin der Gynäkologie, Dr. Anja Weishap.

Chefärztin der Gynäkologie, Dr. Anja Weishap.

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Klinikum Oberberg

Oberberg -

Die Behandlung von Brustkrebs wird zunehmend zu einer individuell auf die Patientin zugeschnittenen Therapie. „Vor allem in der Frage, ob eine Chemotherapie einer Patientin helfen kann, lässt sich dank der Entwicklung von sogenannten Genexpressionstest mittlerweile gut vorhersagen“, erklärt Dr. Anja Weishap, Leiterin des Brustzentrums am Kreiskrankenhaus Gummersbach.

Diese Tests bieten Patientin und Behandler Hilfestellung bei der Therapieplanung. Patientinnen, die an einem hormonsensiblen Brustkrebs erkrankt sind, profitieren von dem Test. Bei diesem Brustkrebs, der etwa die Hälfte aller Erkrankungen ausmacht, könne dank des Tests mit einer hohen Präzision die Indikation für eine Chemotherapie festgestellt werden.

„Vielen Frauen kann eine Chemotherapie erspart werden“, sagt die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie am Kreiskrankenhaus Gummersbach. Gemeinsam mit dem Leiter des Instituts für Pathologie am Kreiskrankenhaus Gummersbach, Dr. Alexander Adam, stellt Dr. Weishap am 22. Mai niedergelassenen Gynäkologen und Hausärzten den Genexpressionstest vor und erläutert seinen Einsatz anhand von Fallbeispielen.

Ärzte, die an der Fortbildung teilnehmen möchten, können sich im Sekretariat der Klinik für Gynäkologie unter 0 22 61/7 17 15 59 oder per Mail unter [email protected] anmelden.