22.05.2019
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Tief Eberhard hinterlässt deutliche Spuren: Forstamt warnt vor dem Betreten der Wälder

Wald_Amling

Das Betreten geschädigter Waldbestände ist lebensgefährlich.

Foto:

Ch. Amling

Oberberg -

Orkantief „Eberhardt“ hat mit seinen zum Teil starken Böen vor allem im Südosten des Bergischen Landes (Oberbergischer Kreis) im Wald deutliche Spuren hinterlassen.

Die bereits 2018 durch den Sturm Friederike und die Borkenkäfer geschädigten Waldbestände boten dem Sturmtief Eberhard leider viel Angriffsfläche. Nach ersten Schätzungen hat Eberhard rund 50.000 Festmeter Holz, neben Fichte auch Eiche und Buche, im Bergischen Land geworfen. Vielerorts kam es auch zu Einzelwürfen, die Waldwege und Straßen blockierten.

Das Regionalforstamt Bergisches Land rät Waldbesucherinnen und -besucher geschädigte Waldgebiete vorerst zu meiden. Auch nach Abflauen des Sturms besteht noch die Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste.

Diese Gefahrensituation wird voraussichtlich noch einige Tage anhalten, da sich für Mittwoch das nächste Sturmtief Franz angekündigt hat.
Erst nach Änderung der gegenwärtigen Wetterlage werden genauere Erkenntnisse über das Schadensausmaß vorliegen.