25.06.2019
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Tag der dualen Ausbildung: Azubis weisen mehr als 1.100 Jugendlichen den Weg

Von links: Torsten Schmitt (Rheinisch-Bergischer Kreis), Lehrer Christian Ullmeyer (Nelson-Mandela-Gesamtschule), Volker Saalfeld (Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit), Kerstin Weidner (Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks), Landrat Stephan Santelmann und Sophia Tiemann (Rheinisch-Bergischer Kreis) engagieren sich gemeinsam für den Tag der dualen Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei ihre Erwartungen an verschiedene Ausbildungsberufe konkretisieren.

Von links: Torsten Schmitt (Rheinisch-Bergischer Kreis), Lehrer Christian Ullmeyer (Nelson-Mandela-Gesamtschule), Volker Saalfeld (Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit), Kerstin Weidner (Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks), Landrat Stephan Santelmann und Sophia Tiemann (Rheinisch-Bergischer Kreis) engagieren sich gemeinsam für den Tag der dualen Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei ihre Erwartungen an verschiedene Ausbildungsberufe konkretisieren.

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Katharina Krause/Rheinisch-Bergischer Kreis

Kreis -

(vsch). Der Tag der dualen Ausbildung hat sich im Rheinisch-Bergischen Kreis etabliert. Bei der dritten Auflage nutzten wieder 1.100 Jugendliche das Angebot, sich über verschiedene Ausbildungsberufe aus erster Hand zu informieren. In der Bergisch Gladbacher Nelson-Mandela-Gesamtschule konnten sie an einem Vormittag in drei verschiedene Ausbildungsberufe hineinschnuppern: zwar nicht praktisch, aber dennoch direkt aus der Praxis.

Das Besondere am Tag der dualen Ausbildung ist, dass Azubis aus insgesamt 49 verschiedenen Ausbildungsberufen den Jugendlichen erste Einblicke gaben, direkt und auf Augenhöhe. So werden ganz andere Fragen gestellt und Antworten gegeben, die aus Sicht der potenziellen Azubis wichtig sind. Dabei geht es um Berufswahl, Praktikum, Ausbildung oder Karrierechancen.

Die große Akzeptanz des 3. Tages der dualen Ausbildung unterstreicht die breite Teilnahme der Schulen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. 11 von 13 Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis waren dabei.

„Der Tag der dualen Ausbildung ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Berufs- und Studienorientierung im Kreis“, macht Landrat Stephan Santelmann deutlich. „Möglich ist dies nur durch die enge Zusammenarbeit vieler Partner.“„Es war interessant zu erfahren“, sagt Pascal Glombitza, Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule, „was hinter den verschiedenen Ausbildungsberufen genau steckt.“

Den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten erkundete seine Mitschülerin Andrea Masold, die das in dem Vortrag skizzierte Aufgabengebiet „sehr interessant fand“. Alle Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld die drei Vorträge nach ihren eigenen Interessen buchen. Ziel ist es, den jungen Menschen die Attraktivität einer dualen Ausbildung zu vermitteln, was auf diesem Wege leichter gelingt.

Schließlich soll auch die Anzahl der Ausbildungsverträge in Deutschland wieder steigen. „Die Jugendlichen können heute ihre Erwartungen an einen Beruf konkretisieren“, benennt Christian Ullmeyer, Lehrer an der Nelson-Mandela-Gesamtschule, eine weitere wichtige Erkenntnis der Schülerinnen und Schüler.

An seiner Schule ist die Berufsorientierung in den Fächern Deutsch, Arbeitslehre und Gesellschaftslehre verankert, sodass das Thema nachhaltig behandelt wird und der Tag der dualen Ausbildung auf dem Weg ins Berufsleben eine wichtige Zwischenstation ist.