19.06.2019
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Sicher auf zwei Rädern im Rhein-Erft-Kreis: Polizei geht präventiv und repressiv vor

Verkehrssicherheitsberaterin Claudia Färber erläuterte anhand einer Melone, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelmes ist.

Verkehrssicherheitsberaterin Claudia Färber erläuterte anhand einer Melone, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelmes ist.

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Harald Zeyen

Brühl/Rhein-Erft-Kreis -

(huz) Als Reaktion auf die gestiegenen Unfallzahlen mit Radfahrern und Bikern – allein mit 500 verletzten Radlern in 2018 – führt die Verkehrsdirektion der Kreispolizei seit März eine großangelegte Kampagne unter dem Titel „Sicher auf 2 Rädern“, die bis Oktober dauern wird. Auf dem Markt in Brühl startete jetzt die Auftaktwoche Fahrrad, bei der Verkehrssicherheitsberaterinnen und –berater an Ständen in Bergheim, Brühl und Pulheim mit praktischen Beispielen auf ein verkehrssicheres Fahrrad und die Bedeutung des Fahrradhelms aufmerksam machen. „Neben diesen präventiven Maßnahmen finden auch repressive Aktionen statt, derzeit unter dem Aspekt Gefahren für Radfahrer“, sagte Polizeihauptkommissar Marc Lichtenberg. So wird verstärkt gegen Falschparken auf Radwegen und falsches Abbiegen vorgegangen. „Wir wollen aber keinen in eine böse Ecke als Unfallverursacher drängen, sondern deutlich machen, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist“, ergänzte Lichtenberg. Wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelms ist, verdeutlichte Verkehrssicherheitsberaterin Claudia Färber (PHK) anhand einer Melone, die anstelle eines menschlichen Kopfes einmal geschützt und einmal ungeschützt auf den Boden aufprallte.