19.04.2019
Die Wochenzeitungen im Rheinland - die meisten svazhie Nachrichten, Sortierung nach Datum

Wertvolle Hilfe für die Nachwuchsarbeit: Großspende der VR-Bank an Feuerwehren

Die Großspende der VR-Bank Rhein-Erft eG, die in diesem Jahr insgesamt 45.000,- € beträgt und vom Vorstandsvorsitzenden Markus Bärenfänger (2.v.l.) überreicht wurde, kommt den Kinder- und Jugendfeuerwehren in ihrem Verbreitungsgebiet zugute.

Die Großspende der VR-Bank Rhein-Erft eG, die in diesem Jahr insgesamt 45.000,- € beträgt und vom Vorstandsvorsitzenden Markus Bärenfänger (2.v.l.) überreicht wurde, kommt den Kinder- und Jugendfeuerwehren in ihrem Verbreitungsgebiet zugute.

Foto:

Harald Zeyen

Brühl/Rhein-Erft-Kreis/Rhein-Sieg-Kreis/Köln -

(huz) Die VR-Bank Rhein-Erft eG ist ihrer Linie treu geblieben und hat eine Großspende „konzentriert auf ein Thema“, so Vorstandsvorsitzender Markus Bärenfänger, verteilt. Nutznießer waren diesmal die Feuerwehren der Städte Brühl, Erftstadt und Wesseling und der Gemeinde Weilerswist sowie die Löschgruppe Heimerzheim der Gemeinde Swisttal und die Löschgruppe Köln-Süd der Stadt Köln. Zwischen 5000,- und 10.000,- € wurden jeweils verteilt. Insgesamt schüttete die Bank 45.000,- € an Spendengeldern aus, die den jeweiligen Kinder- und Jugendfeuerwehren zugutekommen werden. Natürlich war die Freude bei den Vertretern der Städte und der Wehren riesengroß. Zwar merkte Erftstadts Stadtbrandmeister Alexander Kern an: „Wir wären für jeden Betrag gekommen“, doch allgemeiner Tenor war, dass die Höhe der Spenden nun viele neue Perspektiven bei der Nachwuchsarbeit der Floriansjünger eröffne. Mittlerweile rekrutierte sich die Feuerwehr zu rund 80 % aus der eigenen Jugend, nachdem der zehnjährige Ersatzdienst aus alten Bundeswehrzeiten und daraus resultierende neue Kräfte weggefallen sind. Rund 700 Stunden jährlich an technischer Ausbildung und an allgemeiner Jugendarbeit investieren die Wehren in ihre Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen sind zwischen zehn und 18 Jahre alt. Die Spende der VR-Bank wollen die Feuerwehren, wie u.a. Brühls Wehrchef Peter Berg und sein Wesselinger Amtskollege André Bach betonten, in diverse Anschaffungen, in Freizeitaktivitäten wie Zeltlager und ähnliche Projekte stecken.